Wohlfühlen im 1. Trimester: Meine Tipps gegen Übelkeit & Sorgen

Die erste Hälfte des ersten Trimesters habe ich (wie wohl die meisten werdenden Mamas) in seeliger Unwissenheit verpasst. Die zweite Hälfte hatte es dann in sich: Hier habe ich euch die Dinge zusammengestellt, die mir bei Kreislaufproblemen, Übelkeit und innerer Aufregung geholfen und so letztlich für ein schönes erstes Trimester gesorgt haben.

Hilfreiches Für die schwächliche Mama

Es klingt blöd, aber in den ersten Wochen habe ich mich vor allem wegen andauernden Kreislaufbeschwerden kaum noch menschlich gefühlt. Ich konnte nur liegen, liegen, liegen – alles anderen hat sofort Schwindel und Schwäche ausgelöst. Dank Korodin (einmal täglich mit heißem Wasser aufgegossen, um den Alkohol zu vertreiben) konnte ich wieder in die Senkrechte kommen und die Schwangerschaft endlich genießen.

Zum Glück wurde ich vom legendären Erbrechen verschont, aber die Morgen-Mittag-Abendübelkeit war auch nicht sehr angenehm. Empfohlen wurde mir dagegen das homöopathische Mittel Sepia D12. Na ja, „helfen“ ist hier vermutlich auch eine Glaubenssache. Aber Placebo-Effekt hin oder her: Einfach einmal täglich fünf Kügelchen probieren! Schlimmer kann es nicht werden…

Was noch besser funktioniert hat, war allerdings Ingwer. Ja, der schmeckt scheusslich: seifig, scharf und brechreizauslösend. Trotzdem habe ich es in getrockneter und kandierter Form als „Geheimtipp“ gegen die Übelkeit probiert und es hat tatsächlich geholfen. Beim Kauen dachte ich zwar jedes Mal, dass ich mich gleich wirklich übergeben muss, aber danach war Ruhe im Bauch. Weniger fies, aber ebenso wirksam sollen Ingwerkekse funktionieren, oder Ingwertee (wenn man den scharfen Geschmack mag, aber es weniger seifig haben will). Das habe ich allerdings nicht probiert.

LeseStoff Für die vorfreudige Mama

Dieses tolle Buch kann ich gar nicht genug empfehlen: In „Guter Hoffnung“ von Kareen Dannhauer steckt ganz viel tolles Hebammenwissen für die Schwangerschaft, für die Geburt und  danach fürs Wochenbett. Großartig und authentisch geschrieben, sehr mutmachend und selbstvertrauenstärkend, umfassend informativ und richtig gut zu lesen!

Die Berliner Hebamme redet nie um den heißen Brei herum, aber vermittelt gleichzeitig immer eine Botschaft: „Dein Körper kann das. Du kannst dir vertrauen. Es gibt immer Wege und du findest deinen!“ Kurzum: Ich finde es großartig und lese gerade die letzten Seiten mit großer Begeisterung. Eine wunderbare, moderne und sogar irgendwie unterhaltsame Alternative zu Ingeborg Stadelmanns Klassiker der „Hebammensprechstunde“. Unbedingt lesen!!

PS: Ein kleiner Nachtrag… ich habe festgestellt, dass besonders der Wochenbett-Teil am besten bedarfsorientiert  gelesen werden sollte. Und zwar aus dem Grund, dass hier Probleme geschildert werden, die auftreten können – aber eben nur können, nicht müssen!! Wer schwangerschaftsempfindsam ist (wie ich) könnte allerdings den Eindruck von einer furchtbaren ersten Babyzeit bekommen und darüber jede Menge heulen (wie ich). Also: Sehr sehr nützlich im Problemfall! Sonst besser gut dosiert konsumieren.

Literatur Für den vorfreudigen Papa

Die „Betriebsanleitung Baby“ führt derzeit den weltbesten Ehemann in die Feinheiten von Wickeln, Waschen, Füttern & Co. ein. In praktisch-sachlicher Sprache beschrieben – oder um es genderpolitisch unkorrekt zu sagen: so, dass Männer es verstehen – nimmt es ihm gerade ziemlich viele Ängste. Wir haben allerdings beide viel Spaß damit, denn etwa Babygeschrei als Dauerfunktionstest des akustischen Störungssignals zu betrachten, lässt durchbrüllte Nächte irgendwie „lösbarer“ erscheinen…

Zur Ablenkung & Aufheiterung: Mein Trimester-Song:

Du hast die Wahl, denn deine Figuren sind am Zug
Und die Qual, wenn von zehn Wegen wenige gut mit’m Pokal enden.
Einige Steinige werden sich erst gen Tal wenden
– und dann wieder nach oben gehen.
Lauf los denn deine Träume renn‘, also hol sie dir…

2 Gedanken zu “Wohlfühlen im 1. Trimester: Meine Tipps gegen Übelkeit & Sorgen

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