Aus dem kleinen Brandenburger wird FIPS & ICH!

Ich verabschiede mich vom kleinen Brandenburger: Ursprünglich wollte ich auf diesem Blog tolle Tipps für das Landleben mit Kind geben. Tja, Pustekuchen!

Fips ist zwar waschechter Brandenburger, aber das mit den tollen Tipps ist trotzdem nichts geworden. Vielleicht liegt das daran, dass wir nicht die großen Sightseeing-Ausflügler sind: Wir ziehen einen unspektakulären Nachmittag an einem anonymen See den namhaften Attraktionen der Region vor (und den Geheimtipp fürs beste Matsch & Platsch behalte ich dann auch lieber für mich).

Jetzt bin ich dran!

Aber vor allem habe ich beschlossen, dass ich jetzt mal wieder dran bin! Nach 21 Monaten bin ich nicht mehr 24/7 Mama, und der Raum für mich selbst wird Sekündchen für Sekündchen größer. Ja, ich habe die ganze Zeit sowieso schon über mich geschrieben – mein Geburtserlebnis, mein Wochenbett, meine Sorgen, meine Freuden –, aber jetzt wird’s offiziell.

Neue Farbe, neues Logo und der neue Domain-Name (Trommelwirbel!) FIPS & ICH spiegelt genau das (und obendrein heißt mein Insta-Account längst so, weil ich beim Anlegen wahnsinnig entscheidungsfreudig war).

Fips ist der Kopfstand in meinem Leben.

Tagtäglich bemühe ich mich um Boden unter den Füßen, und wann immer ich Zeit finde, erzähle ich euch – meinen Mit-Mamas – davon. Und wenn mich das eins gelehrt hat, dann die Tatsache, dass ich mit all meinen Verwirrungen und Problemen, mit den Lachmomenten und dem schwarzen Humor, nicht allein bin. Egal, was passiert: Mindestens eine von euch weiß ganz genau, wovon ich rede.

Deswegen ist das „ICH“ in FIPS & ICH auch kein Ego-Ich. Sondern eine kollektive Maßnahme. Ein „ICH“, das uns alle daran erinnern soll, dass wir nicht nur Snack-Bringerinnen, Schlaflied-Sängerinnen, Kuschlerinnen, Wäsche-Macherinnen und [was-auch-immer-noch-zum-Mamasein-gehört] sind: Wir sind auch immer noch wir selbst. Und zusammen sind wir stark, schön und mutig, selbst an unseren schwächsten Tagen. Empowerment ist das Stichwort, dass mir immer wieder im Kopf herumschwirrt, wenn ich an meinen Blog denke. Denn er macht mich stärker – IHR macht mich stärker!

Ihr macht mich stärker

Das merke ich jedes Mal, wenn ich mir etwas von der Seele geschrieben habe und eure Reaktionen eintrudeln. Wenn ihr kommentiert, wenn ihr schreibt, wenn ihr sagt, dass meine Texte manchmal etwas greifbar machen, für das ihr selbst keine Worte findet. Zu wissen, dass wir dieselben Probleme teilen und mit denselben Situationen kämpfen, mindert die Verzweiflung, die Unsicherheit und die Schuld, die zum Mamasein auch irgendwie dazugehören. Und mit all dem nicht allein zu sein, sondern auf offene Ohren und Herzen zu treffen, macht mich reich und glücklich.

Es braucht vielleicht kein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen –
aber es braucht einen Haufen Schwestern, um eine Mutter zu sein.

Dieser Blog ist für euch, Schwestern ❤

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